

                WinRAR - Was neu ist in dieser Version


   Version 4.20

   1. Vernderungen bei der RAR-Komprimierung:

      a) Der allgemeine RAR-Komprimierungsalgorithmus wurde optimiert,
         sodass mglichst viele Prozessorkerne genutzt werden. Selbst
         bei der Verwendung von nur einem Prozessorkern ist die
         Geschwindigkeit bei der Komprimierung etwas hher als in der 
         letzten WinRAR-Version. Am ehesten ist die Verbesserung der
         Geschwindigkeit jedoch auf Rechnern mit Multi-Core-Prozessoren
         zu bemerken.

         Der Geschwindigkeitszuwachs hngt von der Art der Daten und der
         durchschnittlichen Dateigre ab. Mehrere Prozessorkerne werden
         beim Komprimieren von groen Dateien effizienter genutzt als
         bei kleinen Dateien.

      b) Der Speicherbedarf hat sich zugunsten einer hheren Komprimierungs-
         geschwindigkeit erhht. Der allgemeine RAR-Komprimierungsalgorithmus
         bentigt nun ungefhr 120 MB. Unter WinRAR 4.11 waren es nur 40 MB;

      c) Der RAR-Algorithmus zur Textkomprimierung kann mehrere CPU-Kerne
         nicht effizient nutzen. Im Vergleich zum allgemeinen Komprimierungs-
         algorithmus ist die Geschwindigkeit der Textkomprimierung in
         Multicore- und Multiprozessor-Umgebungen beim Packen erheblich
         niedriger. Auch die Geschwindigkeit beim Entpacken ist viel
         langsamer als beim allgemeinen Komprimierungsalgorithmus, sie
         ist unabhngig von der Anzahl der vorhandenen CPU-Kerne.
         Aus diesem Grund ist die Textkomprimierung nun standardmig
         abgeschaltet.

         Bentigen Sie die grtmgliche Kompressionsrate fr reine
         Textdaten und ist Ihnen die Geschwindigkeit nicht so wichtig,
         knnen Sie die Textkomprimierung im Dialog "Erweiterte
         Komprimierungsparameter" anschalten. Um zu diesem Dialog zu
         gelangen, klicken Sie auf die Schaltflche "Kompression..."
         im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen - Erweitert".
         Um die Textkomprimierung dauerhaft anzuschalten, ndern Sie
         diese Option im Standard-Komprimierungsprofil;

         Im Befehlszeilenmodus kann die Textkomprimierung mit dem Schalter
         -mct angeschaltet werden;

      d) Bei der Kompressionsmethode "schnellste" (-m1) werden nun auch
         mehrere Prozessorkerne genutzt. In der Version 4.11 wurde nur
         ein Prozessorkern verwendet.

   2. Die Geschwindigkeit des allgemeinen RAR-Algorithmus wurde beim
      Entpacken etwas verbessert, jedoch nicht in dem Mae wie beim
      Komprimieren. Der RAR-Dekomprimierungsalgorithmus kann beim
      Entpacken mehrere Prozessorkerne nicht nutzen. Die Geschwindigkeit
      beim Entpacken hngt daher nicht von der Anzahl der vorhandenen
      Prozessorkernen ab.

   3. Vernderungen bei der ZIP-Komprimierung:

      a) Bei der ZIP-Komprimierung werden nun mehrere Prozessorkerne
         genutzt. Damit ist die Geschwindigkeit der ZIP-Komprimierung
         bei Rechnern mit Multi-Core-Prozessoren bedeutend hher als
         in vorherigen Versionen. Die Geschwindigkeit der ZIP-
         Komprimierung bei nur einem vorhandenen CPU-Kern ist ebenfalls
         hher als in der Version 4.11;

      b) Der Speicherbedarf bei der ZIP-Komprimierung liegt nun bei
         ungefhr 15 MB. Der Speicherbedarf ist somit hher als in
         der vorherigen Version.

   4. Die Geschwindigkeit bei der Erstellung und die Verarbeitung von
      Wiederherstellungsvolumen konnte bei mehreren CPU-Kernen gesteigert
      werden. Es wird nun mehr als nur ein CPU-Kern verwendet. Da aber
      normalerweise die Seek-Time der Festplatte der limitierende Faktor
      bei Wiederherstellungsvolumen ist, bemerkt man die deutliche
      Geschwindigkeitssteigerung meist nur bei der Verwendung eines
      SSD-Laufwerks.

   5. Bei dem Schalter -mt<Threads> sind nun fr <Threads> Werte
      von 1 - 32 erlaubt, nicht wie bisher die Werte 0 - 16.

   6. Der Befehl "Dateien suchen" kann nun auch 7-Zip-Archive
      durchsuchen. In vorherigen WinRAR-Versionen wurde das
      .7z-Archivformat bei der Suche nach Dateien nicht untersttzt.

   7. Windows 2000 wird von WinRAR nicht mehr untersttzt. Auch die
      selbstentpackenden Module von WinRAR funktionieren nun nicht mehr
      mit Windows 2000.

   8. Die Schaltflche "Einstellungen als Standard speichern" im Dialog
      "Erweiterte SFX-Optionen - Erweitert" ist nun nur beim Konvertieren
      eines existierenden Archiv in ein SFX-Archiv verfgbar. Die mit
      Hilfe dieser Schaltflche gespeicherten Einstellungen werden nur
      bei dem Befehl "Archiv in SFX konvertieren" abgerufen und angewendet.

      Beim Erstellen oder Erneuern eines SFX-Archivs werden die
      SFX-Einstellungen aus dem Standardkomprimierungsprofil verwendet.
      Die gespeicherten Einstellungen im Dialog "Erweiterte SFX-Optionen -
      Erweitert" wirken sich nicht auf diese beiden Operationen aus, sie
      werden ausschlielich beim Konvertieren von Archiven in SFX-Archive
      verwendet.


   Version 4.11

   1. Behobene Fehler:

      a) WinRAR speicherte beim Erstellen von RAR-Archiven das
         NTFS-Attribut "Komprimiert" nicht;

      b) WinRAR strzte im Befehlszeilenmodus ab, wenn der Parameter
         @liste in der Kommandozeile angegeben wurde, die Datei 'liste'
         jedoch nicht existierte. Dieser Fehler betraf nur WinRAR.exe,
         nicht RAR.exe;

      c) Wurde beim Archivieren die Dateimaske zum Ausschluss von
         Dateien -x*\irgendein_verzeichnis\* angegeben und enthielt
         der Name des aktuellen Verzeichnisses die Zeichenkette
         'irgendein_verzeichnis', schloss WinRAR alle Dateien von der
         Archivierung aus und stoppte die Erstellung des Archivs;

      d) Selbstentpackende Archive mit grafischer Benutzeroberflche
         funktionierten unter Windows PE (Windows Preinstallation
         Environment) nicht.


   Version 4.10

   1. WinRAR kann nun ZIP-Archive praktisch jeder Gre erstellen.

      Die Grenbeschrnkung von 2 GB und die maximale Dateianzahl von
      65535 fr ZIP-Archive in vorherigen WinRAR-Versionen gibt es
      nicht mehr.

   2. WinRAR kann gesplittete ZIP-Archive (ZIP-Volumen) erstellen.

      ZIP-Volumen, also die Teile eines gesplitteten ZIP-Archivs, haben
      Namen wie 'volumenname.zip', 'volumenname.z01', 'volumenname.z02'.
      Bei gesplitteten ZIP-Archiven muss fr alle Archivoperationen wie
      das ffnen oder Entpacken das Volumen mit der Dateiendung ".zip"
      verwendet werden.

      Im Gegensatz zu gesplitteten RAR-Archiven knnen gesplittete
      ZIP-Archive nicht selbstentpackend sein.

      Beim Erstellen und Entpacken von gesplitteten ZIP-Archiven muss
      WinRAR zur selben Zeit auf alle Volumen des Archivs zugreifen knnen.
      Daher ist es unmglich, ZIP-Volumen auf Wechseldatentrgern zu
      entpacken oder zu erstellen, wenn sich immer nur ein Volumen auf dem
      Wechseldatentrger befindet. ZIP-Volumen mssen immer im selben
      Verzeichnis erstellt werden.

   3. Die Speicherung von Dateizeiten mit hoher Genauigkeit ist nun auch
      bei ZIP-Archiven mglich. WinRAR kann bei Dateien in ZIP-Archiven die
      Zeit der letzten nderung, die Zeit der Erstellung und die Zeit des
      letzten Zugriffs mit einer Genauigkeit von 100 Nanosekunden speichern
      und wiederherstellen.

      Fr die Speicherung aller drei Zeiten im Archiv muss die Option "Zeit
      der letzten nderung mit hoher Genauigkeit speichern" im Karteireiter
      "Zeit" im Dialog "Archivname und Archivparameter einstellen"
      aktiviert werden.
      Um die Zeiten beim Entpacken wiederherzustellen, aktiviert man die
      entsprechenden Optionen der Optionsgruppe "Dateizeit" im Karteireiter
      "Erweitert" im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen".

   4. Bei ZIP-Archiven werden nun Namen im Unicode-Format untersttzt, die
      in verschiedenen zustzlichen Feldern gespeichert sind.
      Verschiedene ZIP-Tools speichern Namen im Unicode-Format entweder im
      Dateiheader oder in einem extra Feld (ZIP extra field). WinRAR kann
      nun mit beiden Arten von Unicode-Namen umgehen.

   5. Die Option "Archivinhalt synchronisieren" und der Schalter -as in der
      Befehlszeile sind nun auch fr das ZIP-Format verfgbar.

   6. nderungen beim Verhalten des Schalters -ag:

      a) -ag kann mit allen RAR- und WinRAR-Befehlen verwendet werden, nicht
         nur bei Archivierungsbefehlen;

      b) Das Formatierungszeichen 'N' verhlt sich bei Archivierungsvorgngen
         anders als bei Nicht-Archivierungsvorgngen. Beim Archivieren wird N
         solange erhht, bis ein nicht verwendeter Name gefunden wurde. Bei
         Nicht-Archivierungsvorgngen, wie z. B. beim Entpacken, wird der
         Name des existierende Archiv gewhlt, das dem ersten nicht
         verwendeten Namen vorausgeht;

      c) Das Formatierungszeichen 'I' erlaubt die Angabe von Minuten in der
         Formatierungszeichenfolge unabhngig vom Vorhandensein und der
         Position des Formatierungszeichens 'H' (Stunden). Es kann anstelle
         des Formatierungszeichens 'M' (Minuten) verwendet werden, wenn die
         Minuten vor den Stunden stehen sollen oder die Stunden berhaupt
         nicht bentigt werden.

   7. Standardmig schlgt WinRAR vor, ein Archiv zu erneuern, wenn der
      Betrachter - also das Programm zur Betrachtung - die geffnete Datei
      ndert oder irgendwelche neuen Dateien erstellt. Durch die Option
      "nderungen ignorieren bei" im Dialog "Einstellungen - Betrachter" ist
      es mglich, dieses Verhalten zu unterbinden. Dazu geben Sie in dem
      Feld "nderungen ignorieren bei" eine oder mehrere durch Leerzeichen
      getrennte Dateimasken an. WinRAR fragt nun bei allen Dateien, bei denen
      der Betrachter Dateien erstellt oder ndert und die zu eine der
      angegebenen Masken passen, nicht mehr nach, ob das Archiv erneuert
      werden soll.

   8. nderungen am Eingabefeld fr die Volumengre. Man kann nun die
      Greneinheit aus der Dropdownliste rechts neben dem Feld auswhlen.
      Die bisherige Art der Angabe der Greneinheit durch Anhngen der
      Zeichen 'k', 'm', usw. an den numerischen Wert wird ebenfalls
      untersttzt.

   9. nderungen bei "Voreingestellte Gren" im Dialog "Volumengren
      festlegen". Die Gren fr Disketten und ZIP-Datentrgern wurde durch
      die beiden Gren 5 MB und 100 MB ersetzt. Neue Eintrge wurden
      ergnzt: die maximale Gre einer Datei im Dateisystem FAT32
      (FAT32-Limit) sowie die Gren von Blu-ray Discs.

  10. Neue Option "Dateien sicher lschen, wenn Passwort gesetzt ist" im
      Karteireiter "Optionen" im Dialog "Archivname und Archivparameter
      einstellen". Mchten Sie immer alle verschlsselten Dateien sicher
      lschen, aktivieren Sie die Option "Dateien sicher lschen, wenn
      Passwort gesetzt ist" im Standard-Komprimierungsprofil.

  11. Neue Option "Temporre Dateien sicher lschen/Bei verschlsselten
      Dateien" im Karteireiter "Sicherheit" im Dialog "Archivname und
      Archivparameter einstellen". Die Option erlaubt die Auswahl einer
      langsamen und sicheren Methode zum Lschen von temporren Dateien,
      die beim Entpacken aus Archiven entstehen und die WinRAR als
      verschlsselt erkannt hat. Fr alle anderen temporren Dateien wird
      die schnelle Standardmethode verwendet.

  12. Vernderungen beim Befehl "Archive konvertieren":

      a) Die Konvertierung verschlsselter Archive ist nun mglich. In
         vorherigen Versionen wurden verschlsselter Archive durch den
         Befehl "Archive konvertieren" bersprungen.

         Mchten Sie dennoch verschlsselte Archive berspringen,
         aktivieren Sie die Option "Verschlsselte Archive berspringen"
         im Dialog "Archive konvertieren". Das kann ntzlich sein, wenn
         Sie den Befehl "Archive konvertieren" unbeaufsichtigt laufen
         lassen mchten, ohne dass Rckfragen zur Eingabe von Passwrtern
         erscheinen;

      b) Der spezielle Archivtyp "rar2", der fr RAR-Archive der Versionen
         1.x und 2.x stand, wurde entfernt. Der Archivtyp "rar" bedeutet
         nun: Konvertierung aller Versionen von RAR-Archiven.

         Weil der Befehl "Archive konvertieren" nicht mehr die Versionen
         der RAR-Archive erkennen muss, luft die anfngliche Suche nach
         Archiven schneller ab, sodass die Verzgerung bis zur Anzeige des
         Dialogs "Archive konvertieren" geringer ist.

  13. Der neue Schalter -log[Format][=Name] schreibt beim RAR- und ZIP-
      Format bei Archivierungsbefehlen und beim RAR-Format auch bei
      Entpack-, Lsch- und Auflistbefehlen Archiv- und Dateinamen in eine
      Protokolldatei.

      Dieser Schalter kann sehr ntzlich sein, wenn man ein Archiv
      weiterverarbeiten mchte, das mit den Schaltern -ag oder -v erstellt
      wurde, da man durch -log den von WinRAR erzeugten Archivnamen
      ermitteln kann.

  14. Mit dem neuen Schalter -@[+] kann man festlegen, wie Parameter
      behandelt werden, die mit dem Zeichen '@' beginnen: Entweder als
      Dateinamen (-@) oder als Dateilisten (-@+).

  15. Die SFX-Optionen fr "Setup-Programm" wurden vom Karteireiter
      "Allgemein" in einen neuen Karteireiter "Setup" verschoben. In
      die Felder "Nach dem Entpacken ausfhren" und "Vor dem Entpacken
      ausfhren" ist die Eingabe mehrerer Zeilen mglich. Damit knnen
      nun mehrere Setup-Programme fr dasselbe SFX-Archiv angegeben
      werden.

  16. Der SFX-Skriptbefehl "SetupCode" weist ein SFX-Archiv an, auf die
      Beendigung eines Setup-Programms zu warten und den um 1000 erhhten
      Exit-Code des Setup-Programms als Exit-Code des SFX-Archivs
      zurckzugeben.

      Die entsprechende Option in der Benutzeroberflche von WinRAR ist
      "Auf Setup-Programm warten und Exit-Code zurckgeben" im Karteireiter
      "Setup" im Dialog "Erweiterte SFX-Optionen".

  17. Der Parameterwert "S" (Verknpfung im Startmen erstellen) wird durch
      den SFX-Skriptbefehl "Shortcut" nicht mehr untersttzt. In den neusten
      Windows-Versionen drfen Programme keine Verknpfungen mehr in die
      oberste Ebene des Startmens eintragen.

  18. Die Volumengre kann nun im Archivierungsdialog und im Dialog des
      Assistenten mit Nachkommastellen angegeben werden. Das
      Dezimaltrennzeichen wird durch die "Regionalen Einstellungen"
      von Windows bestimmt.

      Bei dem Befehlszeilenschalter -v<Gre> ist die Angabe von
      Nachkommastellen ebenfalls erlaubt. Im Befehlszeilenmodus wird als
      Dezimaltrennzeichen immer der Punkt (.) verwendet. -v1.5g bedeutet
      zum Beispiel 1,5 Gigabytes.


   Version 4.01

   1. In TAR-Archiven werden nun Dateigrenangaben untersttzt, die im
      Binrformat gespeichert sind. Manche TAR-Archive verwenden bei Dateien,
      die grer als 8 GB sind, fr die Dateigrenangabe das Binrformat
      anstelle des Oktalformats.

   2. Behobene Fehler:

      a) Wurde der Befehl "Reparieren" auf ein RAR-Archiv angewandt, das
         mindestens eine Datei enthielt, die gepackt grer als 4 GB war,
         wurde die Archivstruktur nicht korrekt wiederhergestellt.

         Dieser Fehler trat nicht auf, wenn eine Reparatur eines Archivs mit
         vorhandenen Wiederherstellungsinformationen gestartet wurde. Nur wenn
         Wiederherstellungsinformationen nicht gefunden wurden und WinRAR
         versuchte die Archivstruktur wiederherzustellen, konnte der Fehler
         auftreten;

      b) Obwohl die Option "Pfade nicht entpacken" im Dialog "Entpacken: 
         Zielverzeichnis und Optionen - Erweitert" als Standard gesetzt war,
         entpackte WinRAR die Pfade, wenn WinRAR ber das Kontextmen des
         Windows Explorers gestartet wurde;

      c) Nach der Eingabe eines falschen Passworts fr ein verschlsseltes
         ZIP-Archiv bercksichtigte WinRAR manchmal die spteren Versuche fr
         die Eingabe eines gltigen Passworts nicht;

      d) Mit dem Befehl "Assistent" konnten keine selbstextrahierenden und
         keine gesplitteten Archive erstellt werden, wenn man versuchte, ein
         Verzeichnis oder eine Datei ohne Dateiendung zu packen;

      e) Der Befehl "Importiere Einstellungen aus Datei" stellte mehrzeilige
         Archivkommentare in den WinRAR-Komprimierungsprofilen nicht wieder her;

      f) Beim Konvertieren von RAR-Volumen mit Dateinamen der Form
         "name1.name2.part#.rar" wurde irrtmlicherweise der Teil ".name2" aus
         dem Archivnamen entfernt. Das konvertierte Archiv hatte den Dateinamen
         "name1.rar" und nicht "name1.name2.rar", wie zu erwarten gewesen wre.

      g) RAR konnte beim Erstellen eines neuen Archivs mit dem Schalter "-agNNN"
         abstrzen, wenn die Archivnummer im erstellten Dateinamen gleich 110
         oder grer wurde.

      h) In 7-Zip-Archiven zeigte WinRAR nicht-englische Dateinamen falsch an,
         wenn Zeichen im Dateinamen nicht aus dem Standard-Codepage stammten.
         Dieses Problem trat nur bei der Anzeige auf, die Dateinamen wurden
         korrekt entpackt.

   Version 4.00

   1. Die Geschwindigkeit beim Entpacken von RAR-Archiven wurde erhht.
      Abhngig von der Art der Daten ist das Entpacken bis zu 30% schneller
      als in vorherigen Versionen.

      Nicht nur der allgemeine RAR-Algorithmus sondern auch die meisten 
      speziellen RAR-Methoden fr Multimedia-Daten profitieren von dieser 
      Verbesserung. Das einzige Modul des RAR-Kompressionsalgorithmus', das 
      davon nicht profitiert, ist die Methode "Textkomprimierung".
   
   2. nderung in der ISO-Untersttzung:

      a) UDF wird nun bis zur Revision UDF 2.50 untersttzt. Dadurch knnen 
         die meisten Blu-ray ISO-Dateien entpackt werden;

      b) Beim Anzeigen einer UDF ISO-Datei wird in der Adressleiste von WinRAR
         und im Archivinformations-Dialog hinter dem Namen des Archivformats
         "UDF" nun auch die verwendete UDF-Revisionsnummer angezeigt;

      c) Beim Entpacken von Verzeichnissen aus UDF- und ISO9660-Dateien setzt
         WinRAR die Zeit der letzten nderung der entpackten Verzeichnisse
         auf die archivierten Werte.

   3. nderungen im Passwort-Dialog:

      a) WinRAR verwendet beim Archivieren und Entpacken den gleichen
         Passwort-Dialog. Dadurch steht nun die Option "Passwort anzeigen"
         auch beim Entpacken zur Verfgung;

      b) Die Schaltflche "Passwrter verwalten..." im Passwort-Dialog
         ermglicht den Zugriff auf einen Passwortmanager, in dem man hufig
         verwendete Passwrter speichern kann. Auf die gespeicherten Passwrter
         kann man zugreifen, indem man die Dropdown-Liste beim Eingabefeld
         "Passwort eingeben" verwendet oder die automatische Passwort-
         vervollstndigung im Passwort-Dialog nutzt.

         Es ist wichtig zu wissen, dass die im Passwortmanager gespeicherten
         Passwrter nicht verschlsselt sind. Jeder, der Zugang zu Ihrem
         Computer hat, kann die Passwrter sehen. Verwenden Sie den
         Passwortmanager daher nur, wenn kein Unbefugter Zugriff auf Ihren
         Computer hat;

      c) Werden mehrere Archive auf einmal entpackt, steht im Passwort-Dialog
         die Option "Fr alle Archive verwenden" zur Verfgung. Damit kann
         das eingegebene Passwort auf alle zu entpackenden Archive angewendet
         werden.

         Verwendet man diese Option mit einem leeren Passwort, berspringt
         WinRAR beim Entpacken alle verschlsselten Archive;

      d) Im Gegensatz zu vorherigen Versionen wird das Passwort aus dem
         Standardkomprimierungsprofil beim Entpacken nicht verwendet.

         Mchten Sie dennoch fr alle zu entpackenden Archive dasselbe Passwort
         verwenden, klicken Sie auf die Schaltflche "Passwrter verwalten..."
         im Passwortdialog und erstellen Sie ein neuen Passwort-Eintrag. Geben
         Sie dabei im Feld "Fr folgende Archive verwenden (optional)" die
         Dateimaske "*" an.

   4. Unter Windows 7 zeigt WinRAR den Gesamtfortschitt von Archivoperationen
      auch im WinRAR-Icon auf der Windows-Taskleiste an. Man kann die Anzeige
      des Gesamtfortschritts mit der Option "Taskbar-Fortschrittsbalken" im
      Dialog "Einstellungen - Allgemein" deaktivieren.

   5. Die Unicode-Untersttzung wurde optimiert. Die Verarbeitung von nicht-
      englischen Dateinamen wurde dadurch verbessert. Im Einzelnen gibt es
      folgende Verbesserungen:

      a) Besserer Umgang mit Unicode-Zeichen in WinRAR bei Befehlen (unter
         anderem bei "Datei umbenennen", "Datei konvertieren" und "Dateien
         suchen"), im Verzeichnisbaum, im Dialog zur Passworteingabe und in
         vielen anderen Teilen der WinRAR-Oberflche;

      b) Im Windows-Explorer werden nun Unicode-Namen in den WinRAR-
         Kontextmens korrekt angezeigt;

      c) Untersttzung fr Unicode in den .lng-Dateien. Dadurch kann WinRAR
         auch in Sprachen bersetzt werden, die ausschlielich in der Unicode-
         Kodierung existieren.

   6. nderungen im Syntax des Schalters -x<Datei>. Es ist nun mglich,
      Verzeichnisse durch Angabe von Verzeichnismasken mit Wildcards von der
      Verarbeitung auszuschlieen. Diese Verzeichnismasken mssen als letztes
      Zeichen '\' haben, zum Beispiel -x*tmp*\ oder -x*\temp\

   7. Neue Option "Relative Pfade entpacken" im Dialog "Entpacken:
      Zielverzeichnis und Optionen". Wenn man sich in der WinRAR-Oberflche in
      einem Unterverzeichnis eines Archivs befindet und man aktiviert die
      Option "Relative Pfade entpacken", so wird der Verzeichnispfad
      einschlielich des aktuellen Unterverzeichnisses beim Entpacken nicht
      bercksichtigt.

      Befinden Sie sich zum Beispiel im Archivverzeichnis "Backup\MeineDaten"
      und entpacken Sie das darin enthaltene Verzeichnis "Bilder", so wird
      dieses Verzeichnis als "Bilder" und nicht als "Backup\MeineDaten\Bilder"
      entpackt.

      Diese Option ist der neue standardmig eingestellte Modus beim Entpacken.
      Sie knnen den Standard-Modus beim Entpacken auf den Standard-Modus von
      WinRAR 3.x zurcksetzen, indem Sie im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis
      und Optionen" im Reiter "Erweitert" die Option "Vollstndige Pfade
      entpacken" auswhlen und anschlieend im Reiter "Allgemein" die
      Schaltflche "Einstellungen speichern" anklicken.

   8. Windows 98, Windows Me und Windows NT werden von WinRAR und den
      WinRAR-SFX-Modulen nicht mehr untersttzt. WinRAR 4.0 bentigt mindestens
      Windows 2000.

      Bentigen Sie WinRAR fr ltere Windows-Versionen, knnen Sie ltere
      WinRAR-Versionen unter ftp://ftp.rarlab.com/rar herunterladen.

   9. Enthalten TAR-, TAR.GZ- oder TAR.BZ2-Archive symbolische oder harte Links
      und ist das Zieldateisystem NTFS, erstellt WinRAR diese Links beim
      Entpacken dieser Archive. Unter Windows Vista und neuer erstellt WinRAR
      symbolische Links im Archiv als symbolische Links im Dateisystem und
      harte Links im Archiv als harte Links im Dateisystem. Unter lteren
      Windows-Versionen werden fr symbolische und harte Links im Archiv
      immer harte Links im Dateisystem erstellt.

      Untersttzt ein Zieldateisystem, wie zum Beispiel FAT32, Dateilinks
      nicht, berspringt WinRAR beim Entpacken von TAR-, TAR.GZ- und TAR.BZ2-
      Archiven diese Links.

  10. Die Verarbeitung von Wiederherstellungs-Volumen erfordert weniger
      Laufwerkssuchvorgnge (Seeks) als in vorherigen WinRAR-Versionen. Die
      Geschwindigkeit der Wiederherstellung und Reparatur von gesplitteten
      Archiven mit Hilfe von Wiederherstellungs-Volumen wurde dadurch erhht.

  11. Im Verzeichnisbaum des Entpack-Dialogs kann eine Windows-7-Bibliothek
      ausgewhlt werden. WinRAR verwendet dann als Zielverzeichnis den
      Standard-Speicherort der Bibliothek.

  12. Beim Befehl "Bericht erstellen" stehen fr die Berichtsdatei als
      Ausgabeformate HTML, Unicode-Text und normaler Text zur Verfgung. Im
      Gegensatz zu vorherigen WinRAR-Versionen bleiben Unicode-Zeichen in den
      Berichten nun erhalten, wenn als Ausgabeformat HTML oder Unicode-Text
      gewhlt wird. Nicht-englische Zeichen in Dateinamen werden in solchen
      Berichten nun korrekt angezeigt.

  13. Die Meldungsliste bei SFX-Archiven mit grafischer Oberflche zeigen nur
      noch Statusmeldungen zum aktuellen Vorgang und Fehlermeldungen an. Die
      Meldungsliste enthlt nun nicht mehr die Namen aller entpackten Dateien.
      Diese nderung hat positive Auswirkungen bei selbstextrahierenden
      Archiven, die sehr viele Dateien enthalten: Die Geschwindigkeit beim
      Entpacken wird verbessert und der Hauptspeicherbedarf wird reduziert.
      Treten whrend des Entpackvorgangs Fehler auf, so ist es nun viel
      einfacher, die Fehlermeldungen zu finden, weil man sie nicht mehr
      in der Liste der entpackten Dateinamen suchen muss.

  14. SFX-Archive mit grafischer Oberflche zeigen die Schaltflche "Entpacken"
      statt "Installieren", wenn weder der Befehl "Setup" noch "Presetup" im
      Archivkommentar vorhanden ist. Wenn Sie die Schaltflche "Installieren"
      bevorzugen, aber kein Setup-Programm ausfhren mssen, dann verwenden
      Sie einfach den Befehl "Setup=<>".

  15. WinRAR zeigt nun beim Reparieren eines Archivs, das Wiederherstellungs-
      informationen enthlt, und bei Verarbeiten von Wiederherstellungs-Volumen
      ber dem Fortschrittsbalken auch den Fortschritt in Prozent an.

  16. Wird ein gesplittetes Archiv auf einem Datentrger mit dem Dateisystem
      FAT oder FAT32 erstellt und soll WinRAR die Volumengre automatisch
      bestimmen, so wird die Maximalgre eines Volumens auf 4 GB minus 1 Byte
      festgelegt. Die Dateisysteme FAT und FAT32 untersttzen keine Dateien
      mit einer Gre von 4 GB oder mehr.

  17. Ist die Option "Warten, wenn andere WinRAR-Kopien aktiv sind" aktiviert
      und wartet WinRAR gerade auf eine andere WinRAR-Kopie, kann man durch
      Klicken auf die Schaltflche "Fortfahren" im Fortschritts-Fenster
      WinRAR dazu zwingen, das Warten abzubrechen. Mit der Schaltflche
      "Fortfahren" kann man also fr die aktuelle Operation die Option
      "Warten, wenn andere WinRAR-Kopien aktiv sind" auer Kraft setzen.

  18. WinRAR fragt jetzt nur noch einmal statt zweimal nach dem Passwort,
      wenn eine verschlsselte Datei in einem externen Editor gendert und
      zurck in das ursprngliche RAR- oder ZIP-Archiv gespeichert wird.
      Vorherige WinRAR-Versionen fragten normalerweise zweimal nach dem
      Passwort, das erste Mal beim Entpacken der ursprnglichen Datei und das
      zweite Mal beim Archivieren der genderten Datei. Eine einmalige
      Passwortabfrage gab es bisher nur bei RAR-Archiven mit verschlsselten
      Dateinamen.

  19. Der neue Fehlercode 10 ("Keine Dateien") wurde zur Liste der Exit-Codes
      von RAR und WinRAR hinzugefgt. Bei der Ausfhrung von RAR und WinRAR
      int der Befehlszeile kann dieser neue Fehlercode bei den Befehlen
      "Archivieren", "Entpacken", "Lschen und "Reparieren" auftreten.
      Der Fehlercode 10 weist darauf hin, dass zu der angegebenen Datei- oder
      Archivmaske keine passenden Dateien gefunden werden konnten.

  20. Der Bereich fr die Anzeige von Dateinamen im Dialog "Ersetzen von
      Dateien besttigen" ist nun mehrere Zeilen hoch. Dadurch knnen jetzt
      viel lngere Dateinamen angezeigt werden.

  21. Der Schalter -ep3 kann nun nicht nur mit Laufwerksbuchstaben, sondern
      auch mit UNC-Netzwerkpfaden umgehen. Beim Archivieren wird 
      \\server\freigabe in __server\freigabe umgewandelt und beim Entpacken
      mit dem Schalter -ep3 wieder in den ursprnglichen Netzwerkpfad
      \\server\freigabe zurckverwandelt.

  22. Die neue Option "Im Hintergrund entpacken" im Reiter "Erweitert" des
      Dialogs "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen" minimiert beim
      Entpacken von Dateien WinRAR in den Hintergrund.
      Die Standardeinstellung dieser Option kann genauso wie alle anderen
      Optionen fr das Entpacken mit der Schaltflche "Einstellungen speichern"
      im Reiter "Erweitert" des Entpackdialogs gespeichert werden.

      Die Option "Archivieren im Hintergrund" im Standardkomprimierungsprofil
      hat nun keine Auswirkungen mehr auf das Entpacken.

  23. Die Schaltflche "Modus..." im Fortschrittsfenster whrend einer
      Archivoperation ist nun auch beim Entpacken und Testen von Archiven
      aktiviert. Dadurch erhlt man Zugang zum Dialog "Befehlsparameter", in
      dem man die Option "Nach dem Archivieren PC herunterfahren" whrend
      Entpack- und Archivtestvorgngen ndern kann.

      In vorherigen Versionen war dieser Dialog nur beim Archivieren zugnglich.

  24. Behobene Fehler:

      a) Beim Umbenennen einer Datei in einem Archiv konnte es passieren,
         dass auch alle anderen Dateien mit demselben Namen in anderen
         Verzeichnissen desselben Archivs umbenannt wurden;

      b) In vorherigen Versionen wurde bei gesplitteten CAB-Archiven beim
         Befehl "Informationen anzeigen" ein falscher Wert fr "Gesamtgre
         gepackt" angezeigt;

      c) Wurde in der Befehlszeile bei ZIP-Archiven der Befehl 'U'(Hinzufgen
         und erneuern) oder 'F' (Erneuern) verwendet, so konnte es passieren,
         dass auch Dateien im Archiv erneuert wurden, die nicht in der
         Kommandozeile angegeben wurden. Das betraf nur Dateien im ZIP-Archiv,
         die dieselben Dateinamen hatten wie die Dateien im aktuellen
         Verzeichnis. Beim Befehl 'A' (Hinzufgen) trat dieser Fehler nicht auf.


   Version 3.93

   1. Behobene Fehler:

      a) In WinRAR 3.92 konnte es passieren, dass bei Angabe des Schalters
         -xd:\pfad\verzeichnis auch Verzeichnisse ausgeschlossen wurden,
         die mit dem angegebenen Verzeichnisnamen bereinstimmten, jedoch
         einen anderen Pfad hatten, als beim Schalter angegeben.

      b) Die Schalterkombination -y -or funktionierte nicht richtig. Der
         Schalter -or wurde ignoriert, wenn gleichzeitig der Schalter -y
         verwendet wurde.


   Version 3.92

   1. Wird in einer Umgebung mit mehreren Monitoren ein WinRAR-Befehl aus
      dem Kontextmen des Explorers heraus gestartet, so wird der dazugehrige
      Dialog auf dem selben Monitor angezeigt wie das Kontextmen. In den
      vorherigen Versionen wurde der Dialog immer auf dem ersten Monitor
      angezeigt.

   2. Der WinRAR-Befehl im Kontextmen "Packen und als E-Mail versenden..."
      ergnzt nun den Archivnamen im Betreff des E-Mails. Vorherige Versionen
      lieen den Betreff leer.

   3. In RAR 3.91 konnten mit dem Schalter -x<Dateimaske> auch Verzeichnisse von
      der Archivierung ausgeschlossen werden, wenn die Dateimaske Wildcards
      enthielt, aber keinen Dateipfad. Zum Beispiel schloss der Schalter -x*.
      alle Verzeichnisse aus, die keine Endung im Verzeichnisnamen haben.
      Nun verhlt sich der Schalter -x fr Dateimasken ohne Dateipfade wieder
      wie in RAR 3.80: Verzeichnisse werden nur dann ausgeschlossen, wenn die
      Dateimaske keine Wildcards enthlt und genau zum Verzeichnisnamen passt.

   4. Behobene Fehler:

      a) WinRAR 3.91 meldete beim ffnen eines leeren ZIP-Archivs
         irrtmlicherweise den Fehler "Unerwartetes Archivende.", wenn das
         ZIP-Archiv mit dem Befehl "Neu - WinRAR-ZIP-Archiv" im Kontextmen
         des Windows Explorers erstellt wurde;

      b) War beim Entpacken mehrerer ZIP-Archive die Option "Archive lschen"
         aktiv und war eins der ZIP-Archive beschdigt, lschte WinRAR die
         Archive nach dem beschdigten nicht, auch wenn sie erfolgreich
         entpackt werden konnten;

      c) Passte eine Datei zu zwei unterschiedlichen Dateimasken in
         RarFiles.lst, konnte es passieren, dass WinRAR die letzte Dateimaske
         whlte. Normalerweise muss immer die erste Dateimaske gewhlt werden,
         wenn die zu den Dateimasken passenden Dateinamen nicht ineinander
         enthalten sind.


   Version 3.91

   1. Diese Version kann 7-Zip-Archive entpacken, die mit dem 
      LZMA2-Algorithmus erstellt wurden.

   2. Beim Entpacken von 7-Zip-Archiven mit verschlsselten Dateinamen aus dem
      Kontextmen des Windows Explorers heraus wird nun nur noch einmal nach
      dem Passwort gefragt. WinRAR 3.90 fragte zweimal nach dem Passwort.

   3. Diese Version kann tar.bz2-Archive entpacken, die aus mehreren
      zusammengefhrten kleineren bz2-Datenstrmen bestehen. Vorherige
      Versionen entpackten nur den ersten verschachtelten bz2-Datenstrom
      in solchen zusammengesetzten Archiven.

   4. WinRAR zeigt nun fr alle Dateien in normalen .gz-Archiven die CRC32-
      Prfsumme an (Gilt nicht fr .tar.gz-Archive). In vorherige Versionen
      war das Feld bei GZIP-Dateien leer.

   5. Behobene Fehler:

      a) WinRAR 3.90 zeigte im Dialog "Archiv auswhlen" die Schaltflche
         "Speichern" an Stelle von "ffnen" oder "OK" (Befehl "Archiv ffnen..."
         im Men "Datei" und Befehl "Suchen..." im Dialog "Archivname und 
         Archivparameter einstellen");

      b) Beim Durchsuchen des Inhalts eines ZIP-Archivs in einem ungltigen
         Format konnte es passieren, dass WinRAR falsche Dateinamen anzeigte;

      c) WinRAR 3.90 konnte LZH-Archive nicht entpacken, die mit dem "-lh7-"-
         Algorithmus erstellt wurden;

      d) Bei WinRAR 3.90 konnte es passieren, dass bei der Archivierungsoption
         "Dateien nach dem Packen lschen" ein Teil der Dateien nicht gelscht
         wurde, wenn der Lschmodus "Dateien in den Papierkorb verschieben"
         ausgewhlt war. Dieser Fehler trat nur unter Windows XP auf, unter
         Windows Vista und Windows 7 trat der Fehler nicht auf;

      e) Beim Entpacken von ISO-Dateien mit Hilfe des Befehls "Dateien
         entpacken..." im Kontextmen des Windows-Explorers konnte es passieren,
         dass WinRAR zweimal dieselben Dateien im Archiv entpackte. WinRAR
         zeigte beim erneuten Entpacken derselben Dateien den Dialog "Ersetzen
         von Dateien besttigen" an;

      f) Bei der hexadezimalen Suche in WinRAR 3.90 (Befehl "Dateien suchen...")
         und beim Befehls "ih" in der Konsolenversion von RAR wurden nie Treffer
         gefunden, wenn der ASCII-Code des ersten Bytes des Suchtextes grer
         als 127 war.


   Version 3.90

   1. Eine WinRAR-Version fr Windows x64 ist nun verfgbar. Falls Sie eine
      64-Bit-Version von Windows einsetzen, wird dringend empfohlen, die 
      64-Bit-Version von WinRAR zu installieren. Sie bietet eine hhere
      Geschwindigkeit und eine bessere Integration in den Windows Explorer
      als die 32-Bit-Version.  

   2. Die RAR-Kompressionsgeschwindigkeit wurde bei Rechnern mit mehreren Kernen
      bzw. mehreren Hauptprozessoren verbessert. Die Verbesserung ist besonders
      unter den Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7 wahrnehmbar.

   3. Die Option "Doppelten Verzeichnisnamen am Ende des Zielverzeichnisses
      entfernen" im Dialog "Einstellungen - Komprimierung" wurde durch die
      allgemeinere Option "berflssige Verzeichnisnamen am Ende des
      Zielverzeichnisses entfernen" ersetzt. Diese Option entfernt beim
      Entpacken eines Archivs mit Hilfe des Kontextmen-Befehls "Entpacken nach
      <Verzeichnis\>" berflssige Verzeichnisse mit dem Namen des Archivs aus
      dem Zielverzeichnispfad, wenn sich im Wurzelverzeichnis des Archivs nur
      ein Verzeichnis und keine Dateien befinden.

   4. nderungen im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen":

      a) Mit der Schaltflche "Neues Verzeichnis" kann ein neues Verzeichnis
         in dem derzeit ausgewhlten Verzeichnis erstellt werden;

      b) Mit der Taste F2 kann das gerade ausgewhlte Verzeichnis im
         Verzeichnisbaum umbenannt werden;

      c) Die Taste F5 bewirkt eine Aktualisierung des Verzeichnisbaums;

      d) Die Taste Entf lscht das ausgewhlte Verzeichnis im Verzeichnisbaum.

   5. Falls in der Spalte "Gendert am" in der Dateiliste der WinRAR-Oberflche
      die Sekunden angezeigt werden sollen, muss die Option "Sekunden anzeigen"
      im Dialog "Einstellungen - Dateiliste" aktiviert werden.

   6. Mit den Optionen der Gruppe "Erkennung von SFX-Archiven aktiv fr"
      im Dialog "Einstellungen/Integration/Kontextmeneintrge" knnen Sie fr
      die Explorer-Kontextmens festlegen, auf welchen Datentrgern bzw.
      Laufwerken .exe-Dateien untersucht werden, ob es sich um
      selbstextrahierende (SFX-) Archive handelt.
      Wenn Sie zum Beispiel sehr hufig mit der rechten Maustaste auf 
      .exe-Dateien klicken, die sich auf langsamen Netzlaufwerken befinden,
      knnen Sie die Option "Netzlaufwerke" deaktivieren, um die Wartezeit bis
      zur Anzeige des Kontextmens zu verringern.

   7. Bei der Sortierung von Dateien nach ihren Namen in der Dateiliste der
      WinRAR-Oberflche wird nun dieselbe neue logische Dateisortierung
      angewendet wie im Windows Explorer, der bei Ziffern in Dateinamen annimmt,
      dass es sich um numerische Werte handelt. Deshalb werden Dateien werden
      nun so sortiert: 1.txt, 2.txt, 10.txt statt 1.txt, 10.txt, 2.txt.
      Dieses neue Verhalten bei der Sortierung ist unter Windows XP
      Service Pack 2 und neuer verfgbar. 
   
   8. Die Tastenkombination Strg+W schliet nun sowohl das Hauptfenster von 
      WinRAR als auch das Betrachter-Fenster in WinRAR. Die Tastenkombination
      fr den Befehl "Als Windows-Text anzeigen" im WinRAR-Betrachter wurde
      von Strg+W auf Strg+I gendert.
   
   9. Der neue Schalter -r- schaltet die Rekursion ab. Der Befehl
      'rar a -r- archiv verzeichnisname' fgt nur das leere Verzeichnis mit
      dem Namen "verzeichnisname" zum Archiv hinzu und ignoriert dessen Inhalt.
      Enthlt der Verzeichnisname keine Wildcards, fgt RAR standardmig nicht
      nur das Verzeichnis sondern auch dessen Inhalt zum Archiv hinzu, obwohl
      der Schalter -r nicht angegeben wurde.

  10. Wird der neue Schalter -ai beim Entpacken verwendet, so ignoriert RAR die
      im Archiv gespeicherten Dateiattribute. Stattdessen erhalten die
      entpackten Dateien die Attribute, die standardmig durch das
      Betriebsystem fr neu erstellte Dateien vergeben werden.  

  11. Wird der Dateiname beim Befehl "cw" nicht angegeben, schickt die
      Konsolenversion von RAR die Archivkommentardaten an stdout. 

  12. Beim Packen von Daten von stdin mit dem Schalter -si[Name] setzt RAR die
      Zeit der letzten nderung im dazugehrigen Archiveintrag nun auf die
      aktuelle Systemzeit. Vorherige Versionen von RAR setzten dieses Feld
      nicht, was unsinnige Werte fr die Zeit der letzten nderung beim Packen
      von Daten von stdin zur Folge hatte.

  13. Die Meldung beim Platzieren des Mauszeigers ber dem WinRAR-Icon (Tooltip)
      im Infobereich des Systems (Tray) enthlt nun auch den Archivnamen. Vorher
      wurde bei Archivierungsvorgngen nur die verbleibende Zeit und der
      Gesamtfortschritt in Prozent angezeigt.

  14. Mit Hilfe der neuen Variablen 'Shutdown' im Registrierungsschlssel
      'Software\WinRAR\Policy' kann aus Sicherheitsgrnden die Option
      "Nach dem Archivieren PC herunterfahren" deaktiviert werden.
      Fr weitere Informationen lesen Sie in der Hilfedatei den Abschnitt
      "Konfigurationseinstellungen/Registry-Variablen".

  15. Verbesserungen der Geschwindigkeit bei der Explorer-Erweiterung.
      Das Kontextmen von WinRAR erscheint auch bei der Arbeit mit Tausenden
      ausgewhlten Dateien sehr schnell und reagiert schneller auf
      Benutzeraktionen.

  16. Verbesserung der Kompatibilitt bei der Einstellung von hohen DPI-Zahlen
      in den Anzeige-Einstellungen unter Windows.

  17. Behobene Fehler:

      a) WinRAR konnte in manchen Fllen tar- or tar.gz-Archive nicht ffnen,
         die eine Datei grer als 8 GB enthalten;  
      
      b) Das WinRAR-Kontextmen funktionierte nicht richtig unter den
         Beta-Versionen von Windows 7, wenn die Anzeige der Icons angeschaltet
         war und eine Datei im Windows-7-Library-Ordner angeklickt wurde;
  
      c) In den vorherigen WinRAR-Versionen war es nicht mglich, Dateien
         umzubenennen, die fnf oder mehr aufeinanderfolgende Leerzeichen im
         Dateinamen enthielten. Aus Sicherheitsgrnden werden diese Leerzeichen
         in der WinRAR-Oberflche nicht angezeigt, weil damit die wirkliche
         Dateiendung verborgen werden kann. Diese Sicherheitsmanahme war
         jedoch der Grund dafr, dass der Befehl zum Umbenennen nicht richtig 
         funktionierte.
